Heizmatten

Für das Heizbett wollte ich eine Wärmequelle mit ordentlich Leistung, aber ohne dabei auf 230V Systeme zurückgreifen zu müssen. Die häufig verwendeten MK Heizbetten haben mir da zu wenig Power und zu große Toleranzen. Deshalb hatte ich ursprünglich direkt schon eine Kaptonheizfolie verwendet. Leider hatte diese eine kleine Beschädigung, was dazu geführt hat das die Heizschleife, an einem Punkt korrodiern konnte, bis sie komplett ausgefallen ist. Bis dahin hatte sie mir aber gute Dienste geleistet und Aufheizzeiten von unter 5 Minuten beschert.

Als Übergangslösung kam eine Heizfolie aus einem Terrarium zu Einstatz. Leider völlig unterdimensioniert (40W), nur für 12V und nicht für 24V ausgelegt und eiegtlich nur Temperaturfest bis 80°C. Mit 24V betrieben hat die Matte hat sich die Leistung dann fast vervierfacht, und auch die benötigten 110°C wurden erreicht allerdings hat die Matte darunter doch etwas gelitten. 😉

Als endgültiger Ersatz kommt wieder eine Kaptonheizfolie zum Einsatz. Diese stammt diesesmal von Axel.

24V Kaptonheizmatte

Das hier ist die 24V Version mit einer Nennleistung von 205W bei einer Größe von 205 x 205mm.

heitmatteDarauf sitzt direkt ein 100k Thermistor. Sowohl der Thermistor als auch die Stromkabel sind ordentlich verklebt, so das da nix wackeln sollte. (Das war der Fehler der meine alte Matte zerstört hat.)

ISoDie Kabel für den Thermistor, so wie die Stromkabel sind 50cm lang und am Ende ist die Isolierung sogar schon leicht eingeschnitte, so das man nicht einmal mehr eine Zange brauch um 1cm Kabel abzuisoliern. Damit sich da nichts verheddern kann sind alle vier Kabel schön in einem Schrumpfschlauch zusammengefasst, den man natürlich bei Bedarf auch wieder aufscheiden könnte.

kabel50cm lange Kabel sind für mein Setup etwas zu kurz, aber diese zu Verlängern ist ja nicht schwer.

Auf der Rückseite sitzt bewährter M3 Kleber, so das man die Heizmatte wunderbar auf die Druckplatte kleben kann. Der Kleber ist laut Axel bis 150°C Termperaturfest, das Kapton bis 250°C

Zum Thema Leistung, die 24V Variante nimmt bei 24,2V 8,87A auf was ca. 215 Watt entsprechen. Damit befindet sich sich noch im 5% Toleranzbereich, und bei mehr Leistung kann man eh nicht klagen, so fern das Netzteil genug Leistung bringt. Damit bringt die Heizmatte es auf über 0,5W pro cm², damit liegt die Aufheizzeit für meine 215x215x3mm Aludauerdruckplatte von 15°C auf 115°C bei unter 3! Minuten. Dabei ist die Dauerdruckplatte nur nach unten hin mit Baumwolle isoliert.

12V Variante

12V VarDie 12V Variante hat eine Nennleistung von 160W bei 200x200mm Größe. Am Labornetzteil mit 12,05V zieht die Matte 13,48A und kommt damit auf eine Leistung von 162W, was eine ziemliche Punktlandung ist. Mit 0,4W pro cm² muss auch die 12V Variante sich nicht verstecken, bei ordentlicher Isolierung, sollten auch hier sehr schnelle Aufheizzeiten drin sein. Eine Zeitmessung gibts hier nicht, da diese Matte bei mir nicht für den Einsatz am 3D Drucker vorhergesehen ist, und wenn die einmal ordentlich festklebt ist, sich nur schwer wieder entfernen lässt.

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