Wenn Slic3r nicht speichern will

Nach der Installation von Slic3r auf dem einem neunem Windows 7 Rechner, ließen sich Änderungen in den Slic3r Profilen einfach nicht speichern. Nach längerem rumrätseln warum keine Änderungen gespeichert werden wollte ich die Save-Files einfach mal per Hand editieren. Die zu finden ist schon etwas trickreich, liegen diese doch mal wieder unter den Versteckten Dateien.

Diese findet man am einfachsten wenn man die Windowstaste + R drückt und in den Ausführendialog „%appdata%“ eingibt. In dem Ordner findet man dann Slic3r und darin die Save-Files. Geht natürlich auch direkt über den Pfad: C:\Users\Eigener_Benutzername\AppData\Roaming\Slic3r.

Ein Blick auf die Dateiattribute zeigte das die Dateien allesamt schreibgeschützt waren, kein Wunder also das mit speichern da nichts war. Warum die Schreibgeschützt waren ist mir allerdings unklar.

Wer alle Einstellungen schnell, und ohne sich durch die Slic3r Menüs duchklicken zu müssen, verändern will kann das über die Save-Files ganz bequem erledigen.

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6 Kommentare
  1. Martin sagte:

    Hab deinen Blog zufällig via Google gefunden – was mir auf die schnelle auffällt:

    # Layerhöhe vs Extruderdurchmesser ungünstig: bei 0,35 Düse sollte man mE nicht mehr als 0,2mm (besser 0,15mm) drucken

    # dämme doch dein Gehäuse! Bei mir klebt Geräuschdämmstoff (meist unter Laminatböden) im inneren meines Gehäuses: bringt mal locker 5-7 Grad zwischen ungekämmt und gedämmt (verifiziert mittels IR Messpistole): wenn du zb 20mm Styro nimmst bringst es sicher auf wesentlich mehr als 30 Grad…

    # ich druck‘ mit 100Grad auf Glas (ABS-Aceton Mischung vorher mit Küchenreolle drauf‘) und 245 Grad Extruder – Innenraumtemperatur 45 Grad und mittels Thermo-Switch und Lüftung auf diese Temperatur gedeckelt.

    # nicht zu schnell abkühlen lassen: mit Dämmung sicher kein Problem: bei mir dauert es sicher über eine h wenn ich keine Tür des Gehäuses öffne bis der Innenraum wieder halbwegs auf Umgebungstemperatur ist…

    Wenn meine Elektronik nicht im inneren des Gehäuses wäre (ja leider – diese verdammte Kabellängen…) dann würd ich das Ding sicher mal auf 70 Grad und mehr aufheizen: DANN reisst sicher nix mehr…

    In diesem Sinne: viel Spaß beim weiter experimentieren! 😉

    • Hallo Martin,

      Danke erstmal für deine Vorschläge.

      Zu #1. Damit das mit der Layerhöhe wirklich unangenehm wird muss ich schon auf 80% des Düsendurchmessers rangehen. Bei 0,225mm bin ich bei 65% was nach bei mir eigentlich der Richtwert (für mechanische Teile) seit über einem Jahr ist, damit hatte ich jetzt auch nie Probleme, bis eben auf diesen Winter. Kritischer ist die Breite im Bezug auf die Höhe. Für feien Teile gehe ich aber auch auf 0.195mm bzw. wenn Zeit keien Rolle spielt auf 0.1050mm zurück. (Die Zahlen sind deshalb so krum da 1,5mm/Umdrehung bei der Z-Achse)

      #2. Dämmen würde gehen, da kann ich bei Styro aber auch direkt eine Ksite daraus bauen ;). Ist aber eine Option für die Zukunft. Vielleicht wird ja eine Holzkiste mit Styro Innendämmung, dann ist das schön stabil und ich lade mich nicht jedes mal statisch auf wenn ich neben dem 3D Drucker sitze ;). Wie groß ist denn dein Gehäuse?

      #4. Bei mir dauerts ungefähr 10 Minuten dann ist die Dauerdruckplatte auf 20°C.

      #5. Jupp bei mir ist die E-Technik auch im Gehäuse, kurze Kabel machen ja aus mehrern Gründen Sinn. Das Temperaturkritischste bei mir wäre aber das PLA aus dem fast alle Teile an meinem MendelMax sind ;). Der Elektonik würde ich die 70°C vielleicht soagr noch zumuten. Die Motortreiber sidn bei mir eh Luftgekühlt und werden im Prinzip überhaupt nicht warm, nur meine Elkos würden darunter wahrscheinlich leiden da nur für 85°C ausgelegt :).

      Viele Grüße
      Bastian

      • Martin sagte:

        (Sorry, ich hab meinen Kommentar leider nicht dort geschreiben wo er hingehört: bei > 30 offenen Tabs aber nicht verwunderlich…)

        Was auch immer in den Foren für Richtwerte kursieren: ich druck‘ ziemlich viel und vor allem Teile für Prototypen im Maschinenbau (auf meinem Reprap!!): die besten Ergebnisse hab ich mit 0,35mm (effektiv 0,4mm bei mir) und 0,15mm Layerhöhe – dann noch 65 speed bei innfill und innerer perimeter und wenns gut sein soll 25 aussen

        Dämmen würde ich unbedingt: hab letzens ein 180x150mm Teil mit ABS gedruckt (mit 45 Grad trotzdem nicht ganz rissfrei) aber um WELTEN besser als ohne Kammer: daher auch das Vorhaben mit > 70 Grad zu drucken: unser Stratasys in der Firma drucht wenn ich mich nicht irre noch höher (!) – bei schlechterer Qualität alllerdings dafür ohne Risse

        Mittels 2er 60mm PC Lüfter ganz unten im Gehäuse vorne und einer Bang-Bang Schaltung bei der der Temperatur kann ich easy die Temperatur in der Kammer deckeln – dachte nicht dass das so gut funktioniert…

      • Wo die Kommentare stehen ist ja nicht so wichtig, Googel findet die schon.

        Im Jannuar ist mein Drucker 149h gelaufen, was für meinen Hobbybetrieb doch schon etwas ist. Man ist ja nicht immer Zuhause, und meinen Drucker völlig alleine zu lassen ohne innerhalb von Minuten (Webcam) eingreifen zu können behagt mir einfach nicht ;).

        Was sind denn bei dir die besten Ergebnisse?

        Mit 0,105mm siehts klasse aus (war mit der alten Druckerkonfiguration sogar schon mal bei noch weniger) aber die Qualität finde ich ansonsten ehr gleich. Mir ist das ABS auch bei 0,105mm schon gerissen bei einem Speed von 35 für die Parameter und 70 beim Infill. Im Bereich von 0,2mm Schichthöhe lässt es sich aber deutlich schneller drucken. Da geht auch 90 für die Parameter und 120 fürs Infill was doch sich extrem auf die Druckzeit auswirkt. Und egal ob 0,105mm oder 0,225mm die Teile passen sauber ineinander, Kreise sind wunderbar rund, und die Teile sind gefühlt alle gleich belastbar. (Beim Quadcopter Absturz aus rund 20m Höhe hat sich das 2mm Alu verzogen, die Arme aus ABS mit damals 0.095mm Schichthöhe und die Beine (auf denen er eigentlich landen sollte) mit 0,25mm sind alle heilgeblieben, obwohl die Beine das ganze Gewicht von 1,6kg aufgefangen haben). Von da her habe ich da noch keine Schwächen feststellen können. Hauptsache die Layerhöhe passt zu der Z-Achse, wenn ich da absichtlich was unpassendes reinschreibe stimmen die Dimensionen nicht mehr so gut und das Material wird gequetscht.

        Große flache Teile sind in ABS kein Problem, bei großen hohen Teilen nehme ich zur Zeit PLA, da ist das absolut unkritisch (dafür geht das Brücken drucken halt nicht so einfach).
        Was hält dich den davon ab mit der Temperatur höher zu gehen? Je nach den was dein Netzteil so als maximale Betriebstemperatur erlaubt sollte da noch was gehen.

        Bastian

      • Martin sagte:

        Zusätzlich zu meinem RepRap kommt in kürze (hoffentlich……….) ein ZIM (siehe Link unten): ein Drucker wird dann ausschließlich mit PLA, der andere mit ABS betrieben. Meine besten Drucke laufen seit den letzten Tagen vom „Band“: leider schwarz also furchtbar mit der Handycam zu fotografieren.

        Hier mal meine Kammer für den Drucker: http://666kb.com/i/clpc9p4fr1gkuq7tp.jpg

        …was druckst du denn bitte in 130 Stunden für Zeug zu privaten Zwecken!?

      • Sehr nette Kammer und auch noch in schwarz :D. Mit so einer schräge ist eine gute Idee dann wird das Ding nicht ganz so klobig. Der MendelMax ist doch ziemlich groß ;).

        Netter Drucker, für den Sommer steht der Bau eines Zweiten in Planung.

        Letzten Monat wurden unteranderem die Teile für den zweiten Extruder und die neuen X-Ends für dual Extruder Support gedruckt. Teile für den neuen Quadcopter (da das mit dem Winter ja wohl nichts wird kann man bald ja wieder draußen fliegen). 5 Gehäuse für den Asuro Roboter (fast privat, in Kooperation mit einer Schule). Jede Menge Zeugs fürs TabelTop Gaming (Warhammer 40k), also Häuser, Gelände, Ruinen, Statuen, Figuren, Rüstungsteile und Co. Und einiges an Zeugs von Thingiverse was einfach gut aussah ;). So sammelt sich dann immer was zusammen.

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